Wann ist die Entrückung zu erwarten? (1. Thess. 4, 13-18)

13 Ich will euch aber, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung haben. 14 Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm führen.15 Denn das sagen wir euch in einem Wort des Herrn: Wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrigbleiben, werden den Entschlafenen nicht zuvorkommen; 16 denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. 17 Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. 18 So tröstet nun einander mit diesen Worten!

1. Thess. 4, 13-18

Autor: Prof. E.F. Ströter, auszugsweise aus seinem gleichnamigen Artikel

Von chronologischen Rechnungen kann hier keine Rede sein, und zwar aus dem einfachen Grund, weil die Gemeinde kein irdischer Körper ist wie Israel, sondern ein himmlischer Körper. Sie untersteht den Gesetzen von Zeit und Raum in keiner Weise. Ihr Platz ist droben, wo Christus ihr Herr und Haupt ist, hoch über Sonne, Mond und Sternen, von welchen die Zeitläufe dieser Welt beherrscht werden und nach denen sie berechnet und geordnet sind. Wo uns in der Schrift Zahlen und Berechnungen begegnen, haben wir es stets mit Israel, niemals mit der Gemeinde zu tun. Hätte man das beachtet, so hätte man sich viel eitles Kalendermachen erspart.

Biblische Chronologie ist unter allen Umständen die exakteste und zuverlässigste. Aber alle bisherigen Versuche, diesen gegenwärtigen Äon richtig zu berechnen, sind fehlgeschlagen. Das ist nicht von ungefähr, sondern unverkennbar göttliche Absicht. Die Uhr, nach welcher Gott früher gemessen hat, als Er noch mit Israel rechnete, steht still. Sobald Gott die mit Seinem Volk abgebrochenen Beziehungen wieder anknüpfen wird, kann man in Israel wieder rechnen.

Das Leben der Gemeindeist von der Kalendernähe oder Kalenderferne der großen Gottestaten, in denen es steht, ganz unabhängig und muss es sein. Die Gläubigen von heute haben wahrlich nicht weniger vom Kreuz und von der Auferstehung Christi, weil es schon 1900 Jahre her ist, seit Jesus starb und wieder auferstand. Noch waren, umgekehrt, die Gemeinden der apostolischen Zeit in Bezug auf die Zukunft des Herrn gegen uns im Nachteil, weil wir dieser noch künftigen Gottestat chronologisch um 1900 Jahre näher leben als sie. Vielmehr hat, wie wir schmerzlich wahrnehmen können, die heutige Gemeinde das noch lange nicht wieder, was jene davon hatten, an innerer Kraft und Hoffnungsfreudigkeit, an Heiligungstrieb und Geduld im Leiden. Hieran wird es deutlich, dass in dieser Sache ganz andere Gesichtspunkte zur Geltung kommen als chronologische. So wird denn auch die Frage, ob die Gemeinde, der Leib Christi, berufen sei, erst noch durch die große antichristliche Drangsalszeit zu gehen, ehe sie entrückt werde, vornehmlich aus inneren Gründen, das heißt aus der Betrachtung ihres Wesens, ihrer Stellung und Aufgabe im göttlichen Plan und Haushalt, zu beantworten sein. Mit anderen Worten, diese Frage ist keine Kalenderfrage, zu deren richtiger Lösung man großer wissenschaftlicher oder theologischer Geschicklichkeit in der genauen Berechnung der biblischen Daten bedürfte.

Wir möchten der wartenden Gemeinde die folgenden Erwägungen zu ernster und sorgfältiger Prüfung unterbreiten, und wir bitten den Herrn, diese schwache Bemühung, Klarheit zu bringen in eine Frage, die viele Gemüter beunruhigt, zu segnen!

  1. Von grundlegender Bedeutung ist die Erkenntnis, dass die Gemeinde ein von Israel durchaus verschiedener Körper ist, der eine ganz andere Entstehung, Berufung und Stellung im göttlichen Haushalt hat. Die meiste Unklarheit stammt daher, dass man nicht klar genug unterscheidet, sondern immer noch Dinge, die mit Bezug auf Israel gesagt sind, auf die Gemeinde deutet.
  2. Von gleicher Wichtigkeit ist die Erkenntnis, dass nach dem wiederholten Zeugnis des Apostels Paulus (man lese sorgfältig Röm.16,25.26; Eph.3,1-9; Kol.1,24-27) die Gemeinde ein in Gott verborgenes „Geheimnis“ war, das weder Gegenstand alttestamentlicher Prophetie noch Gegenstand der Lehre und Verkündigung Jesu noch Gegenstand der apostolischen Predigt der Zwölf an die Beschneidung war. Daraus folgt ganz selbstverständlich, was wir oben bereits ausgeführt haben, dass die Gemeinde weder in den Rahmen der alttestamentlichen noch der neutestamentlichen Chronologie aufgenommen worden ist. Weder Daniel noch Jesus in Seinen letzten Reden (Mth.24; Lk.21) noch der Seher Johannes rechnen mit der Gemeinde. Alle in diesen Propheten enthaltenen Zahlenangaben haben es nur mit Israel zu tun. Die Gemeinde bildet eine unberechenbare Einschaltung oder Parenthese, sowohl was ihren Anfang als auch was ihr Ende und ihren Ausgang aus dieser Welt anbetrifft. Es ist ein ehrwürdiger, aber darum nicht minder bedenklicher Irrtum, zu meinen, die Gemeinde, im Sinne der paulinischen Verkündigung, habe ihren Anfang gehabt am Tage der Pfingsten in Jerusalem. Niemand ist imstande, aus den biblischen Berichten zu errechnen, wann dem Apostel Paulus das „Geheimnis“ seiner Verwaltung durch Offenbarung kundgetan worden sei. Soviel ist ganz klar, als Petrus in das Haus des Kornelius gesandt wurde, war es den Zwölf noch nicht bekannt. Ebenso unberechenbar ist der Abschluss, die Vollendung dieses Mysteriums, das heißt der Ausgang der Gemeinde durch Auferstehung, Verwandlung und Entrückung. Dass ihr Anfang in einem bestimmten inneren Zusammenhang mit Israels nationaler Verblendungstand, ist unverkennbar und wird von Paulus selbst angedeutet (Röm.11,11.15). Gleicherweise wird wohl auch ihr Ausgang in sehr direkter Beziehung stehen zu der Wiederaufnahme der offiziellen Beziehungen mit Israel seitens des Herrn. Aber ein genauer Zeitpunkt für das eine oder für das andere lässt sich einfach nicht festlegen, soweit unsere Erkenntnis reicht. Wir erblicken darin keineswegs einen Mangel oder Nachteil, sondern achten diese beabsichtigte Ungewissheit und Unberechenbarkeit als durchaus entsprechend dem ganzen wunderbaren Charakter des Leibes Christi.
  3. Es ist eine beachtenswerte Tatsache, dass Paulus in seinen sämtlichen Briefen an die Gemeinden nicht ein einziges Mal mit Zahlen oder chronologischen Daten umgeht. Das wäre ganz unverständlich, wenn es für die Gemeinde zum Verständnis ihrer Stellung im göttlichen Haushalt irgendwie auf richtige Berechnung des Endes ankäme. Es ist aber durchaus verständlich, ja selbstverständlich, wenn unsere Annahme richtig ist, dass die Gemeinde mit dem Kalender überhaupt nichts zu tun hat.
  4. Bei den sehr häufigen Hinweisen des Apostels Paulus auf die nahe bevorstehende Ankunft des Herrn fehlen nicht nur genaue chronologische Angaben, aus denen man etwas berechnen könnte, sondern er erwähnt auch nicht ein einziges geschichtliches Ereignis, das dem Herabkommen des Herrn in die Luft zur Begegnung mit Seiner Gemeinde vorangehen müsste und an dessen Eintreffen man die ungefähre Nähe der Entrückung ermessen könnte. Der hier gewiss von vielen erhobene Einwand, dies geschehe aber doch (2.Thess.2,2.3) in sehr bestimmter Weise, wird hinfällig, sobald man diese Stelle liest, wie sie gelesen werden will, das heißt wort- und sinngemäß und in ihrem Zusammenhang. Die gewöhnliche Übersetzung ist schuld an diesem Irrtum. Vers 1 macht klar, dass es sich um die Zukunft (das Kommen) unseres Herrn Jesus Christus und um „unser Versammeltwerden zu Ihm“ (nach 1.Thess.4,13-18) handelt. Vers 2 zeigt, dass es schon damals Leute gab, welche die Gläubigen erschreckten und beunruhigten, als ob ihre Leiden und Drangsale die des großen und schrecklichen „Tages des Herrn“ seien, der bereits hereingebrochen wäre. Darüber beruhigt sie der Apostel sehr wirksam mit dem Hinweis (V.3) auf die Tatsache, dass diesem „Tag“ der göttlichen Zornesoffenbarung allerdings der Abfall und die Offenbarung des Menschen der Sünde vorangehen muss. Also sei nicht daran zu denken, dass sie etwa die Entrückung (vor diesem „Tag des Herrn“) verscherzt hätten und nun Gegenstand der göttlichen Zornesoffenbarung seien.
    Solange man allerdings wieder nicht unterscheiden kann oder mag zwischen dem 1.Thessalonicher 4,13-18 geschilderten köstlichen Vorgang bei der Ankunft und Begegnung des Herrn vom Himmel mit den Seinigen im Lufthimmel und Seiner majestätischen Erscheinung und Offenbarung mit allen Seinen Heiligen zur Eröffnung des großen „Tages des Herrn“, um Strafe zu geben mit Feuerflammen denen, die Gott nicht anerkennen und dem Evangelium unseres Herrn Jesu nicht gehorsam sind (2.Thess.1,7.8), solange wird man auch hier nicht aus dem Wirrwarr und Dunkel herauskommen.
    Man lese doch nur sorgfältig, was in den Schriften der Propheten einstimmig über den finsteren und schreckhaften Charakter des „Tages des Herrn“ gesagt ist (Jes.13,6-13; 34,1-10; Jer.30,7; Hes.7; 30,2.3; Joel 2,1-11.31; Zeph.1,14-18; 2,2.3; Mal.3,19.23). Es ist schier unbegreiflich, wie man je hat das in 1.Thessalonicher 4,13 ff. geschilderte Ereignis, die freudenreiche Begegnung des Herrn mit Seiner Ihm dann gleich gestalteten Gemeinde, verwechseln können mit dem grauen- und schreckenvollen „Tag des Zorns des Herrn“, von welchem 2.Thessalonicher 2 die Rede ist.
    Dogmatische Fesseln sind sehr fest und schwer zu lösen. Über diesen zukünftigen „Tag des Herrn“, die Gerichtsoffenbarung Seines Zorns, hatte Paulus schon 1.Thessalonicher 5,4 die Brüder deutlich belehrt, derselbe werde sie überhaupt nicht wie ein Dieb ergreifen, da sie ja Kinder des Lichts und des Tages sind; denn Gott habe uns (die gläubige Gemeinde) nicht zum Zorn bestimmt, sondern zum Besitz des Heils (in seiner Vollendung) durch unseren Herrn Jesus Christus (V.9). Ebenso deutlich spricht er aus: Euch aber, die ihr jetzt bedrückt seid, Ruhe mit uns bei der Offenbarung unseres Herrn Jesu Christi vom Himmel herab samt den Engeln Seiner Kraft, da Er mit Feuerflammen Strafe geben wird (2.Thess.1,7.8). Wir meinen, es könne nicht schärfer und bestimmter geschieden werden zwischen uns (den Gläubigen) und denen, die von den Schrecken jenes „Tages des Herrn“ betroffen werden sollen.
  5. Dies alles hat seine tiefe Begründung in der weiteren Tatsache, dass die Gemeinde als Leib, das heißt als Vollstreckungsorgan des Hauptes, berufen ist zur „Gemeinschaft Jesu Christi“, zu „Seinem eigenen Königtum und zu Seiner eigenen Herrlichkeit“ (1.Kor.1,9; 1.Thess.2,12). Diese Berufung wird viel zu wenig unterschieden. Man flacht das alles ab. Man redet nur vom „Seligwerden“ und „in den Himmel Kommen“ und so weiter. Aber die eigentlichen Ziele unserer himmlischen Berufung bleiben von vielen unerkannt. Man nimmt Gott nicht bei Seinem Wort. Man kommt sich dabei noch gar bescheiden vor und ist einfach ungläubig. Paulus sagt deutlich genug: „Wisst ihr nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden?“ Und wiederum: „Wisst ihr nicht, dass wir Engel richten werden?“ (1.Kor.6,2.3). Nun ist es durchaus selbstverständlich, einmal, dass die zu solcher Würde und zu solchem Dienst berufene Gemeinde an jenem Tag unmöglich wieder auf der Anklagebank sitzen noch Gegenstand des göttlichen Strafurteils sein kann; zum anderen, dass ein Gerichtshof sich erst ordnungsgemäß zusammensetzen muss, ehe er eröffnet werden und seine Funktionen ausüben kann. Es ist also eine zwingende innere Notwendigkeit, die sich durchaus natürlich aus dem biblischen Befund und der Stellung der Gemeinde in Christus ergibt, dass diese eine gewisse – ihr selbst unberechenbare – Zeit vor der „Offenbarung“ des Herrn mit ihr zur Gerichtsvollstreckung an der (zurückgebliebenen) ungehorsamen Völkerwelt und Christenheit, zu ihrem Herrn versammelt werde, der dann genau einem jeden Glied Seines Leibes seinen Posten und seine Aufgabe für jenen „Tag“ zuerkennen wird.
  6. Man hat geglaubt, dieser Auffassung den Vorwurf der Leidensscheu machen zu dürfen. Auch das beruht wieder auf einem Mangel an richtiger Unterscheidung. Die „Leiden, welche in Christus sind“ und welche der Gemeinde als Seinem Leib durchaus eigen sind und sein müssen nach Römer 8,17, sind von ganz besonderer Art. Die Leiden Christi, an denen wir teilhaben dürfen, einerlei, wie es der Gemeinde auf Erden ergehen mag, waren weder verschuldete noch unfreiwillige oder Ihm aufgenötigte. Was Christus gelitten hat, hat Er freiwillig gelitten. Er hat auf Sich genommen, was Er, ohne zu sündigen, hätte liegen lassen können. Er wäre dann immer noch ein vollkommener, makelloser Mensch, aber allein geblieben. Nur durch freiwilliges Erleiden des Todes wurde Er der fruchtbare Urheber der Seligkeit für viele (Joh.12,24).
    Die „Gemeinschaft Seiner Leiden“ besteht nun nicht darin, dass man büßt, was man selbst verschuldet hat (wie Israel tun muss); auch nicht darin, dass man überhaupt viel Schweres im Leben durchzumachen hätte. Sondern das ist sie, wenn man lernt, freiwillig das unverschuldete Leid und Elend anderer auf sich zu nehmen, priesterlich mit unterzustehen und zu tragen, wie Er getragen hat. Es ist eine irrige Auffassung zu meinen, die Gemeinde Christi müsse erst durch Straf- und Zorngerichte Gottes zubereitet werden auf den Tag der Ankunft unseres Herrn Jesu Christi. Das trifft wohl auf die unzählbare Schar derer zu, die Kleider hatten, aber dieselben mit der Welt besudelten, und dann, durch das Feuer der „großen Trübsalszeit“ geläutert, ihre Kleider helle machen werden in des Lammes Blut (Offb.7,14). Das sind aber weder Kronenträger noch Mit-Herrscher mit Christus; sondern Dienende in Seinem Tempel. Sie mit der Gemeinde zu verwechseln, geht wieder nicht an. Es wäre ja sonst gar nicht zu begreifen, dass Johannes diese Schar nicht sollte auf den ersten Blick erkannt haben.
    Die Glieder des Leibes Christi haben das hohe Vorrecht, ihrem erhöhten Haupt auch darin gleich gesinnt zu sein, dass sie freiwillig das von ihnen selbst nicht verschuldete Weh und Leid, das sie umgibt, den Jammer der Welt, die Schäden der Gemeinde, die Sünden der Brüder, vor den Herrn tragen, und also ausgestaltet werden in Sein Ebenbild.

Das aber sind kein Zwangsverfahren und kein strafrechtlicher Prozess, welche sich an ihnen vollziehen müssten.

Nun ist es jedem aufmerksamen Leser des letzten Buches der Bibel auf den ersten Blick einleuchtend, dass die Drangsale und Heimsuchungen der antichristlichen Zeit unverkennbar in den Rahmen dessen gehören, was Johannes von dem „großen und schrecklichen Tag des Herrn“ und der Offenbarung Seines Zorns vom Himmel geschaut hat. Es ist uns daher ganz unmöglich, die Gemeinde, den Leib Christi, uns auf der Erde zu denken, wenn zum Beispiel Offenbarung 13 seine Erfüllung finden wird. Christenheit und Christentum wird es dann wohl noch geben. Aber die Gemeinde ist längst vollendet und hat vorher ihren Platz eingenommen auf Seinem Stuhl als Seine Fülle.

Wenn nun nach der Schrift Henoch „durch den Glauben entrückt ward, dass er den Tod nicht sah“, so wird es wohl mit der Gemeinde Gottes, die in Christus Jesu ist, nicht anders gehen. Darum ist es eine große Freude immer wieder zu sehen, wie Gotteskinder egal wo sie leben als Wirkung des einen Geistes, der in allen lebt und mächtig ist, sich ausstrecken nach den Möglichkeiten, die das feste prophetische Wort der Gemeinde entgegenhält in Bezug auf die völlige Überwindung alles Todeswesens auch in unseren sterblichen Leibern.

Wir sind der festen Überzeugung, dass auf dieser Linie die Frage: Wann ist die Entrückung zu erwarten?, ihrer Lösung entgegengeführt wird. Das lässt sich menschlich nicht machen, aber gottlob auch nicht hindern. Der Herr geht unverkennbar weiter mit denen, die ein offenes Ohr haben und die nicht träge sind zu glauben allem, was geschrieben steht. Eine größere Aufgabe haben wir heute nicht, als die war, die der Meister schon den Jüngern stellte, und die der Apostel den Gemeinden einschärfte:

Wacht und seid bereit!