Die Zuverlässigkeit der biblischen Weissagungen (2. Petr. 1, 19-21)

“Und so besitzen wir das prophetische Wort befestigt, auf welches zu achten ihr wohl tut, als auf eine Lampe, welche an einem dunklen Orte leuchtet, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen; indem ihr dies zuerst wisset, dass keine Weissagung der Schrift von eigener Auslegung ist. Denn die Weissagung wurde niemals durch den Willen des Menschen hervorgebracht, sondern heilige Männer Gottes redeten, getrieben vom Heiligen Geiste.”

2. Petr. 1, 19-21

Autor: Karl Geyer, aus GuHc

Das prophetische Wort ist eine Lampe an einem dunklen Ort. Dieser dunkle Ort ist unsere Erde. Nach der Feststellung der Astronomen befindet sie sich im sternenleersten Teil des Weltalls und ist daher schon äußerlich einer der Himmelskörper, die am wenigsten Licht besitzen. So ist sie gerade der geeignete Wohnsitz für ihren jetzigen Herrscher, denFürsten der Finsternis, den Gott dieser Welt.

Zudem ist die Erde das Gefängnis des Weltalls. Wie es im Himmel viele Wohnungen gibt, so liegen auch im Erdinnern viele Wohnungen stockwerkweise übereinander, Kammern des Todes und der Unterwelt, in denen sich nicht nur Abgeschiedene aufhalten, sondern auch gefallene Engel (Jud. 6). So leben wir heute auf dem Dach eines Zuchthauses, das zugleich der Totenacker ist für Mensch und Tier.

Auf dieser dunklen Erde scheint das Licht am hellsten. Hierher kam Jesus, das Licht des Kosmos. Hier läßt auch Gott Sein prophetisches Wort als eine Lampe leuchten, damit wir den rechten Weg nicht verfehlen.

Das prophetische Wort ist das Sicherste und Gewisseste in der Welt. Es ist deshalb so fest und gewiß, weil es geistgehaucht und gottgewirkt ist. Keine Weissagung der Schrift ist von eigener Auslegung. Es gibt noch ungezählte andere Weissagungen, die durch die Lande laufen, aber keine Weissagungen der Schrift sind. So sollte ich z. B. vor zwei Jahren einmal zu einem kleinen Heft Stellung nehmen, in dem zu lesen stand, daß nach den Gesichten eines großen skandinavischen Sehers im Sommer 1953 ganz Norddeutschland von einer großen Flut überschwemmt werden würde, ein dreimonatiger Krieg ausbrechen würde usw. War das eine Weissagung der Schrift? Da kann man vom ersten Buch Mose bis Offb. 22 die ganze Bibel durchblättern; man findet die Sache nicht. Daher haben wir stets in aller Keuschheit zu prüfen, ob wir es mit Weissagungen von Menschlein zu tun haben, die irgendwann einmal ein Gesicht hatten, oder mit einem Wort Gottes. Ein Gesicht kann aus dem alten Menschen stammen, kann ein von Engeln oder Dämonen inspiriertes Gesicht sein, und es kann ein Gesicht vom Heiligen Geist sein. Damit uns aber nicht einer für einen echten Fünfzigmarkschein einen falschen unterschiebt, haben wir die heilige Pflicht und Schuldigkeit, zu prüfen, woher diese Dinge kommen. Und die Schrift sagt uns: “Wenn der Prophet im Namen Jehovas redet, und das Wort geschieht nicht und trifft nicht ein, so ist das Wort, welches Jehova nicht geredet hat; mit Vermessenheit hat der Prophet es geredet; du sollst dich nicht vor ihm fürchten” (5. Mose 18, 22).

Auch der Antichrist wird ja einmal einen falschen Propheten bei sich haben, das zweite Tier von Offb. 13. Dieses tut Zeichen und Wunder und läßt sogar Feuer vom Himmel fallen und bringt alle Menschen auf Erden dahin, daß sie das Malzeichen des Tieres annehmen. Und alles, was sich dem nicht fügt, wird mit Stumpf und Stiel ausgerottet.

Als der König von Babel, Nebukadnezar, einst im Traum das gewaltige Standbild der Weltreiche sah, ließ er alle seine Weisen rufen und wollte von ihnen die Deutung erfahren. Aber alle versagten, weil sie alle erst den Traum vom König berichtet haben wollten. Aber Nebukadnezar bestand darauf, erst den Traum selbst und danach die Auslegung von seinen Magiern und Traumdeutern zu erfahren. Beides konnte ihm nur einer sagen: Daniel, der echte Prophet Gottes. Dieser berichtete ihm den Traum und gab ihm auch die rechte Deutung. Nebukadnezar – das goldene Haupt; danach das geringere medopersische Reich – die silberne Brust. Darin waren schon zwei Mächte wirksam: Meder und Perser. Aber auch noch in einem anderen Sinne gab es eine Zweiteilung. Es gab bereits Gesetze bei den Medern und Persern, gegen die auch der König nicht aufkommen konnte. Es war eine zweigeteilte Macht, halb Volk, halb König, eine Halbdemokratie. Sodann folgte Griechenland – der kupferne Bauch. “Kreter sind immer Lügner, faule Bäuche”, schreibt der Apostel Paulus an Titus (1, 12), und im Brief an die Philipper, denen er zuerst auf griechischem Boden das Evangelium brachte, spricht er von solchen, “deren Gott der Bauch ist” (3, 19). Dann folgen die Lenden, wo der Bauch in die feste Fassung des Beckengürtels hineinreicht. So wurde das Griechentum äußerlich in die straffe Zucht Roms genommen, als dort Rom die Herrschaft übernahm, innerlich aber behauptete es noch seine geistige Vormachtstellung. Eine Zeitlang war die griechische Sprache noch vorherrschend. Als die Weltreiche in ihrer Entwicklung bis zu dieser Stelle des prophetischen Standbildes gekommen waren, wo auch der Sitz der Zeugungs- und Geburtsorgane ist, war auch die Zeit erfüllt, daß Christus geboren werden sollte. So genau geht Gottes Uhr. Dann teilte sich Rom in Ost- und Westrom, in die beiden Schenkel, die zuletzt in die Zehen auslaufen, die Staaten des römischen Reiches. Doch ist das letztere auch noch ein prophetisches Bild für die Endzeit und ihren Zehnstaatenbund im antichristlichen Weltreich.

Warum kann Gott in solcher Weise Zukünftiges vorausverkündigen? – Nur deshalb, weil bei Ihm alles lichte Gegenwart ist. Es fällt Ihm gar nicht schwer, zu prophezeien, weil Er Sich aller Seiner Werke von jeher bewußt ist. Er sieht alle Dinge schon fertig vor Sich stehen, bereit, geoffenbart zu werden. Wir Menschen versprechen viel und halten wenig. Gott verspricht nur, was Er halten kann, weil das, was Er verspricht, bei Ihm schon vorhanden ist. Ihm macht es genausowenig Schwierigkeiten, Zukünftiges zu prophezeien, wie es uns schwerfallen kann, 14 Tage vor Weihnachten unseren Kindern etwas zu verheißen, was wir schon gekauft und im Hause haben. Unser Gott hat vor Grundlegung der Welt “Millionen von Jahren Zeit” gehabt, Sich aller Seiner Werke bewußt zu werden. Dann erst hat Er den Sohn gezeugt, in Ihm den Plan der Äonen entworfen und Seine ganze Gottesfülle in den Sohn hineingelegt. Und dann konnte der Sohn nach diesem Heilsplan die Welt ins Dasein rufen und an den Nationen, an Israel und an der Gemeinde handeln. Gott verspricht nur, was Er schon gemacht hat. Deshalb lesen wir auch am Anfang des Predigerbuches, daß es nichts Neues unter der Sonne gibt. “Gibt es ein Ding, von dem man sagt: Siehe, das ist neu – längst ist es gewesen in den Zeitaltern, die vor uns gewesen sind” (Pred. 1, 10).

Gott weiß, was Er will, und weiß, was Er kann, und weiß auch, daß Er es tut. Aus diesem Wissen läßt Er es uns dann verkündigen im prophetischen Wort. Mit der Erfüllung dieses Wortes steht und fällt daher Gott Selbst. Biblische Weissagungen sind keine Vermutungen, kein Rätselraten, wie wir es oft in der Zeitung finden, sondern Aussprüche Gottes. Das Unterscheidungsmerkmal des Wortes Gottes gegenüber allem Wortwerk der Geschöpfe, seien es Menschen- oder Engelsworte, ist gerade dies, daß Gottes Wort ein prophetisches Wort ist. Es ist durch und durch prophetisch, ob es uns nun zurückschauen läßt bis vor Grundlegung der Welt oder vorwärts bis in die Vollendung.

Wir haben nun nach 2. Petr. 1, 19 “das prophetische Wort befestigt“. Was die Propheten durch den Geist Christi, der in ihnen war, schon lange, bevor der Herr kam, bezeugen durften, aber noch nicht in voller Deutlichkeit schauten, dürfen wir, die wir das volle Licht des Evangeliums haben, nun deutlich sehen.

Alle Propheten haben von jeher vom kommenden Gottesreich Zeugnis abgelegt, ein Henoch, Abraham, Jakob, Mose, David u.v.a. Dann kam der Herr Selbst als der König Seines Reiches, doch nicht so, wie Seine Jünger es sich dachten. Als Er ihnen ankündigte, Er müsse getötet werden, versetzte das den Petrus, der in Matth. 16, 16 das wunderbare Zeugnis abgelegt hatte: “Du bist der Sohn des lebendigen Gottes”, so in Aufregung, daß er sprach: “Herr, das widerfahre Dir nur nicht!” Wie soll das Reich aufgerichtet werden, wenn der erwartete Messias wieder sterben will! Aber der Herr muß ihm antworten: “Satan, gehe hinter Mich!” Doch dann gibt Er den Jüngern die kostbare Verheißung: “Es werden etliche von denen, die hier stehen, den Tod nicht schmecken, bis sie das Reich Gottes haben kommen sehen, in Kraft” (Mark. 9, 1)!

Sechs Tage später nimmt Jesus den Petrus und Jakobus und Johannes mit Sich auf einen hohen Berg. Und Er wurde vor ihnen umgestaltet. Moses und Elias erschienen und unterredeten sich mit Ihm über das Kommen des Gottesreiches. Da haben die Jünger auf dem Berg der Verklärung die Bestätigung erhalten, daß das, was die Propheten sagten, seine Einlösung findet. Sie haben Ihn in Seiner Königswürde gesehen und die Gewißheit erhalten: das prophetische Wort wird eingelöst. Er hat ihnen gezeigt, daß es eine Sohnesherrlichkeit und eine Königswürde gibt, wenn Er auch in Jerusalem getötet wird und wieder zum Vater geht. Sie durften Ihn schon auf dieser Erde in Seiner Würde sehen. Sie erblickten auch schon die Herrlichkeitswolke, in der Er auch wieder zurückkommt, wie die Engel bei Seiner Auffahrt später bezeugten (vgl. 2. Petr. 1, 17 mit Matth. 17, 5; dazu Apg. 1, 9-11).

Aufgrund dieses Erlebnisses kann Petrus sagen, daß ihnen das prophetische Wort bestärkt oder befestigt worden sei. Nun konnte er freimütig die Wiederkunft des Herrn verkündigen.

Zwei Dinge: Leiden zuvor, Herrlichkeit danach, konnte Petrus vorher nicht auseinanderhalten. Deshalb mußte er die Zurechtweisung hinnehmen: Satan, gehe hinter Mich! Unser natürlicher Mensch bäumt sich gegen nichts so sehr auf wie gegen das Leiden. Dennoch kann Gott, der Barmherzige, der Gnädige, der Gütige, uns das Leid um unseretwillen nicht ersparen. “Wer am Fleische leidet, steht ab von der Sünde” (1. Petr. 4, 1). Gott muß uns, wenn Er uns heilen will, auch wehe tun. Wenn Er “der Herr, unser Arzt” ist, muß Er uns auch Medizin geben, und wenn Er die Krise bald herbeiführen will, oftmals eine bittere Medizin.

Jede Kreatur geht, auf sich selbst gestellt, ihren eigenen Weg, den Weg der Loslösung von Gott, den Weg des eigenen Ichs, den Weg des Todes; denn jede Trennung von Ihm, dem Leben, ist Tod, wie jede Trennung vom Licht Finsternis ist. Wenn Gott uns davon heilen will, muß Er uns durch das Leid, das eben durch unseren eigenen Weg entsteht, zum Bewußtsein bringen, wohin das Geschöpf kommt, wenn es sich selbst folgt. Er kann uns das nicht ersparen. Das Leid in der Welt ist eine fundamentale Notwendigkeit. Wer das erkannt hat, wird, wenn er im tiefsten Leide steckt, nicht mehr bitten: “Herr, nimm es weg von mir!” – Als Paulus und Silas im innersten Kerker lagen und ihre Füße in den Stock geschraubt waren, fingen sie um Mitternacht an, Gott zu preisen und zu loben und anzubeten. Da war Gott gleichsam gezwungen, Sich zu Seinem Wort zu bekennen. Da sprangen die Türen auf, und die Gefangenen wurden ihre Bande los. Was Paulus später geschrieben hat: “Danksaget allezeit und für alles“, tat er dort selbst.

Auch für uns kommt es darauf an, daß wir zum Leid eine positive Stellung bekommen. Wir seufzen einerseits über unsere Sünde, wollen davon loskommen – auf der anderen Seite bitten wir, wenn Leid kommt, um uns davon zu lösen, um schnellste Abhilfe. – Paulus lobt und dankt nicht nur in den Leiden – er freut sich in den Leiden, ja er möchte, wie er im Philipperbrief schreibt (3, 10), gleichgestaltet werden Seinen Leiden. Und im gleichen Brief schreibt er an anderer Stelle: “Euch ist es in Bezug auf Christum geschenkt worden, nicht allein an Ihn zu glauben, sondern auch für Ihn zu leiden” (1, 29). Wer von uns kann sagen: “Leiden ist uns ein Geschenk”? – So aber kommen wir erst auf die Bahn, auf die uns die letzte Zeit viel mehr hindrängt als irgendeine frühere.

“Heilige Männer Gottes redeten, getrieben vom Heiligen Geiste” (2. Petr. 1, 21). Der Heilige Geist tut ein doppeltes Werk. Solange wir noch in der Welt stehen, überführt Er uns zunächst. Er wird die Welt überführen von der Sünde, von der Gerechtigkeit und vom Gericht; von der Sünde in uns, von der Gerechtigkeit in Ihm und von dem Gericht für die, die diese angebotene Gerechtigkeit nicht annehmen (Joh. 16, 8-11). Nehmen wir sie aber an, dann gehören wir nicht mehr zur Welt. Dann sind wir als Gottgezeugte zwar noch in der Welt, aber nicht mehr von der Welt. Dann redet Er weiter zu uns und tut Sein zweites Werk, das wiederum in einem Dreifachen besteht: “Er wird euch in die ganze Wahrheit leiten; das Kommende wird Er euch verkündigen; Er wird Mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird Er empfangen und euch verkündigen” (Joh. 16, 13.14). Von dem Meinen nehmen, euch geben, Mich verherrlichen – das bedeutet, daß der Heilige Geist niemals einen Kreis verherrlicht, niemals einen Bruder oder eine Schwester. Der Heilige Geist macht nur einen groß, das ist Christus. Von Ihm nimmt Er und gibt es uns. Das Kommende wird Er uns verkündigen. Wenn wir in den Wirren der Zeit mehr dazu gedrängt werden, hinauszuschauen, ob nicht bald der Tag anbreche, dann ist das ein Werk des Heiligen Geistes. Er ist es, der unseren Blick auf das Kommende hinlenkt.

“Heilige Männer redeten, getrieben vom Heiligen Geist.” Um vom Heiligen Geist geleitet oder getrieben zu werden, bedarf es einer inneren Hingabe. Heilig sein heißt dem profanen Gebrauch entzogen und dem göttlichen Gebrauch geweiht sein. Heilige sind nicht Sündlose, aber Geweihte für den Herrn. Abgesonderte von der Sünde und Hingegebene für den Herrn. In dem Wort Heiligung liegt ein Doppeltes: Absonderung vom Alten und Bestimmung für einen neuen Gebrauch.

Je mehr ein Gläubiger in das Wesen Gottes hineinverwandelt wird, je wesensverwandter er dann mit Gott wird, um so klarer spiegelt sich in ihm alles Göttliche, um so reiner sieht er alles in der klaren Schau der Ewigkeit. Er lernt mit den Augen Gottes die Dinge schauen, schauen, wie Er schaut, erkennen, wie Er erkennt. Er wird als Sohn das tun, was er den Vater tun sieht. Das ist auch ein Hinzugelangen zu der Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Christus. Wenn wir einmal den Herrn schauen, brauchen wir nicht mehr zu einerlei Glauben zu gelangen. Wir sollen hier dazu gelangen, fortschreitend im Wachstum in demselben Maße, als wir uns dem Zentrum, Christus, nähern.

Die Propheten sind die Vorauswissenden kommender Ereignisse, die Vorausschauenden, die Vorausverkündiger. Hingegen sah das widerspenstige Volk Israel nur das, was bereits vollbracht worden war. “Er hat Mose Seine Wege wissen lassen, die Kinder Israel Sein Tun.” Worum geht es uns im Blick auf das prophetische Wort? Wollen wir immer erst warten, bis Gott wieder etwas getan hat, so daß wir erst hintennach merken, daß etwas vorgegangen ist, oder geht es uns darum, daß wir zu denen gehören, denen Gott im voraus Seine Wege kundtun kann? “Denn der Herr, Jehova, tut nichts, es sei denn daß Er Sein Geheimnis Seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart habe” (Amos 3, 7). Von hier aus verstehen wir, weshalb es von den Gaben, die den Kindern Gottes gegeben sind, einmal heißt: “Wer weissagt, ist größer, als wer in Sprachen redet” (1. Kor. 14, 5). Da verstehen wir aber auch, wie notwendig es ist, im Blick auf die Weissagung klar und nüchtern zu sein, weil dabei die große Gefahr besteht, ins Seelische zu fallen. Heilige Männer Gottes redeten, getrieben vom Heiligen Geist. Können wir nicht aus unserem Leben oder aus dem Leben mancher Bewegung feststellen, wie man Gott versuchte, indem man mit unkeuschen Fingern hinter die Geheimnisse der Weltgeschichte zu kommen suchte? Hat man nicht die Prophetie herabgewürdigt zu einer Art frommer Politik? Der Herr aber belehrt die Jünger: “Es gebührt euch nicht zu wissen Zeit und Stunde, die der Vater Seiner Macht vorbehalten hat.” Jede Generation muß eine wartende sein, und niemand kann und darf rechnen. Dennoch gibt es Anzeichen, die auf die Endzeit hindeuten. Wir können vom prophetischen Wort aus die großen Linien sehen, nicht aber Daten berechnen. Das Kommende wird der Heilige Geist verkündigen. Wir wollen uns dazu gebrauchen lassen, als heilige Menschen, als Menschen Gottes, zu reden, indem der Heilige Geist uns treibt. Dann werden wir die Dinge im Lichte der Ewigkeit sehen, und das prophetische Wort wird uns die Leuchte sein an unserem dunklen Ort, bis der Tag des Herrn anbricht.